| Die Geschichte des Fechtens:
Schon 3000 Jahre vor Christus lehrten Fechtlehrer in China. Und auch in Ägypten wurde schon lange vor den Olympischen Spielen des antiken Griechenlands gefochten. Natürlich wurde das Fechten vor allem für kriegerische Zwecke eingesetzt und entsprechend geübt. Im Mittelalter wurden auch Ehrenhändel auf diese Art ausgetragen.
Schulmässiges Fechten wird bei uns in Zürich bereits im 15. Jahrhundert erwähnt. Die erste Fechtschule machte im Jahre 1521 von sich reden, weil zwei Mitglieder "mit fechtschwärtern ein andern geschlagen und blutruns gemachet" hatten und dafür von den Räten verurteilt wurden.
In Zürich wurde 1825 der "Hauverein Zürich" gegründet, 1839 entstand die "Unteroffiziersgesellschaft aller Waffen" mit einer Fechtsektion. Das Fechten war auch eine Disziplin an den Eidgenössischen Turnfesten zwischen 1848 und 1903. Ab 1862 entstanden in der ganzen Schweiz Fechtclubs, die die sportliche Ausübung ermöglichten. Waffen, Schutzkleidung und Regeln wurden vorgeschrieben und verschiedene Fechtstile (italienisch, französisch, ungarisch...) versuchten sich gegenseitig auszustechen.
Frauenfechten ist turniermässig erstmals 1921 erwähnt, als eine einzige Dame in einer Degenmeisterschaft mitfocht und zehnte(!) von vierzig Teilnehmern wurde.
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